Holzfiguren

Fotografen aus Holz


Dieser Abschnitt widmet sich den Holzfiguren, bei denen das Thema Fotografie in handwerklicher, volkstümlicher und zugleich humorvoller Form dargestellt wird. Die gezeigten Objekte reichen von geschnitzten Fotografen, Räuchermännchen und Nussknacker-Figuren über kleine Reisesouvenirs bis zu fantasievollen Figuren mit Kamera, Stativ, Fototasche oder Blitzgerät. Auf den Katalogseiten erscheinen sowohl klassische Fotografen mit alter Plattenkamera als auch moderne Kameraträger, Touristen, Weihnachtsfiguren und dekorative Einzelfiguren aus Holz.


Holz verleiht diesen Figuren einen besonders warmen und traditionellen Charakter. Die sichtbare Materialität, die oft handbemalten Oberflächen und die reduzierten Formen machen den Reiz dieser Sammelgruppe aus. Viele Figuren wirken bewusst schlicht und volkstümlich, andere sind detailreich gearbeitet und greifen typische Motive der Fotografie auf: der Fotograf hinter dem Stativ, der Reisende mit Kamera um den Hals, der Schnappschussjäger oder die Figur, die selbst fast zur Kamera wird.

Besonders abwechslungsreich ist die Verbindung von Fotografie mit Brauchtum, Spielzeug und Dekoration. Neben klassischen Holzfiguren finden sich Weihnachts- und Erzgebirgsanmutungen, rauchende Figuren, kleine Hängefiguren, Tier- und Fantasiegestalten sowie Miniaturszenen. Dadurch entsteht ein lebendiges Bild davon, wie das Motiv der Kamera auch in traditionellen und handwerklichen Figurenwelten seinen Platz gefunden hat.


Die Holzfiguren bilden innerhalb der Sammlung „kleiner Fotografen“ ein eigenständiges Kapitel voller Charme, Wärme und handwerklicher Ausstrahlung. Sie zeigen die Fotografie nicht nur als technische Tätigkeit, sondern als erzählerisches Motiv, das sich mit Reise, Erinnerung, Humor, Handarbeit und Dekoration verbindet. Jede Figur trägt ihren eigenen Ausdruck — mal nostalgisch, mal verspielt, mal weihnachtlich, mal karikaturhaft — und macht diesen Abschnitt zu einer besonders liebenswerten Ergänzung des Katalogs.


Hartmut Hennig – Holzfigur „Fotograf“


Die handbemalte Holzfigur „Fotograf“ stammt von Hartmut Hennig – Erzgebirgische Miniaturen in Deutschneudorf. Das Modell ist aktuell im Fachhandel exakt in dieser Ausführung dokumentiert. Der Fotograf steht neben einer kastenförmigen Kamera auf Dreibeinstativ, hält einen runden Reflektor hoch und ist mit grauem Gehrock, schwarzer Fliege und Schnurrbart gestaltet. Das Modell gehört zu den Berufs- und Sammelfiguren der Hennig-Miniaturen.


  • Technische Daten

    Hersteller: Hartmut Hennig – Erzgebirgische Miniaturen, Deutschneudorf

    Material: Holz, handbemalt

    Kategorie: Holzfigur / Sammlerstück / Dekoobjekt

    Motiv: Fotograf mit Kamera auf Dreibeinstativ und Reflektor

  • Beschreibung

    Der Fotograf ist als historische Berufsfigur mit grauem Gehrock, schwarzer Fliege und markantem Schnurrbart dargestellt. Neben ihm steht eine kastenförmige Holzkamera auf dreibeinigem Stativ mit blau akzentuiertem Objektiv. In der erhobenen Hand hält die Figur einen großen runden Reflektor; die andere Hand befindet sich an einem dünnen, mit der Kamera verbundenen Kabel. Runde Grundformen, reduzierte Details und sorgfältige Bemalung entsprechen der charakteristischen Gestaltung der Hennig-Miniaturen.

  • Herstellerinfos

    Die Werkstatt Hennig in Deutschneudorf geht auf eine frühere Holzwarenfabrikation zurück. Seit 1952 werden dort figürliche Miniaturen der erzgebirgischen Volkskunst hergestellt. Günter Hennig prägte die Spezialisierung auf Miniaturfiguren; heute führt Hartmut Hennig die Tradition fort. Die Figuren werden aus Holz gefertigt, in Handarbeit montiert und von Hand bemalt.

  • Sammlerwert

    Guter Zustand: 10–14 €

    Sehr guter Zustand: 14–20 €

  • Besonderheiten

    • eindeutig dokumentiertes Hennig-Modell „Fotograf“
    • im DREGENO-Sortiment unter Produktnummer 195/193 geführt
    • historische Kamera auf Dreibeinstativ
    • großer runder Reflektor als fotografisches Zubehör
    • traditionelle erzgebirgische Handarbeit aus Deutschneudorf
  • Fazit

    Der „Fotograf“ von Hartmut Hennig ist eine charakteristische erzgebirgische Berufsminiatur mit historischem Fotografiebezug. Kastenförmige Stativkamera, Reflektor, Kabel und die stilisierte Fotografenfigur bilden eine klar erkennbare Aufnahmeszene. Das Modell gehört zum dokumentierten Sortiment der Hennig-Miniaturen aus Deutschneudorf.

Gisbert Neuber – Zündholzschachtel-Miniatur „Fotograf“


Die Miniaturszene „Fotograf“ gehört zur Reihe „Seiffener Miniaturen in der Zündholzschachtel“. In einem vollständig eingerichteten Fotoatelier steht rechts der Fotograf an einer großen Kamera auf Dreibeinstativ. Vor ihm sitzt eine kleine Familie mit Kinderwagen; ein Hund, Gepäckstücke, Bilder, Fenster und Lampen ergänzen die Szene. Das Motiv ist heute als Produkt 028/181 dokumentiert und entspricht exakt der vorliegenden Ausführung.


  • Technische Daten

    Hersteller: Gisbert Neuber, Seiffen (Erzgebirge)

    Serie: Seiffener Miniaturen in der Zündholzschachtel, Motiv „Fotograf“, Produkt 028/181

    Material: Holz, bemalt; Schachtel aus Karton und Papier

    Kategorie: Erzgebirgische Miniatur / Sammlerstück

    Motiv: Fotograf im Atelier mit Familie, Kinderwagen und Hund

  • Beschreibung

    Die geöffnete Zündholzschachtel bildet ein kleines Fotoatelier. Rechts bedient ein Fotograf in grünem Mantel und gelber Kopfbedeckung eine schwarze Kamera auf Dreibeinstativ. Ihm gegenüber sind zwei Erwachsene und ein Kind mit Kinderwagen angeordnet. Ein weißer Hund, eine violette Tasche sowie Wandbilder, Fenster und Hängelampen vervollständigen den Innenraum. Die Figuren und Ausstattungsstücke sind aus kleinen gesägten und gedrechselten Holzteilen zusammengesetzt und farbig gestaltet.

  • Herstellerinfos

    Gisbert Neuber entwickelte in Seiffen zahlreiche „Miniaturen in der Zündholzschachtel“. Museumsbestände belegen Entwürfe Neubers bereits um 1978. Die kleinen Schaukästen kombinieren gesägte und gedrechselte Holzteile, Bemalung, Papierdrucke und eine bedruckte Kartonschachtel. Die Fertigungstradition wird heute unter der Bezeichnung „Seiffener Miniaturen – in der Zündholzschachtel – Christine Neuber“ in Seiffen fortgeführt.

  • Sammlerwert

    Guter Zustand: 12–18 €

    Sehr guter Zustand: 18–25 €

    Unbespielt: 25–35 €

  • Besonderheiten

    • exakt dokumentiertes Motiv „Fotograf“
    • Produktnummer 028/181
    • vollständige Atelierszene in einer Zündholzschachtel
    • Kamera auf Dreibeinstativ mit Familie als Motivgruppe
    • traditionelle Seiffener Miniaturarbeit aus Holz
  • Fazit

    Die Seiffener Zündholzschachtel „Fotograf“ von Gisbert Neuber zeigt auf kleinstem Raum eine vollständige historische Atelierszene. Kamera, Fotograf, Familie, Kinderwagen, Hund und Innenraumausstattung bilden eine detailreiche erzgebirgische Miniatur mit eindeutigem Bezug zur Geschichte der Fotografie.

Fotograf mit historischer Standkamera – Erzgebirge, Einzelstück


Diese handgefertigte Holzszene zeigt einen Fotografen bei der Arbeit an einer historischen Balgenkamera auf Dreibeinstativ. Das Objekt wurde als Einzelstück direkt vom Künstler erworben und ist der modernen erzgebirgischen Holzkunst zuzuordnen. Fotograf, Kamera, Verdunklungstuch und weitere Arbeitsutensilien bilden eine detailreiche Darstellung historischer fotografischer Arbeit.


  • Technische Daten

    Hersteller: Künstlerarbeit / Einzelstück

    Serie: moderne Holzminiaturen / Berufsfiguren

    Figur: Fotograf mit Standkamera

    Jahr: ca. 1990er–2000er

    Material: Holz, farbig gefasst, textile Applikationen

    Herkunft: Erzgebirge, Deutschland

    Motiv: Fotograf über historischer Großformatkamera

    Kategorie: Holzfigur / Volkskunst / Sammelobjekt

  • Beschreibung

    Der Fotograf trägt Brille, schwarze Kappe, weißes Hemd, braune Weste und rote Hose und beugt sich zur Kamera. Diese besitzt einen roten Balgen, ein hervorgehobenes Objektiv, ein Dreibeinstativ und ein dunkles Einstelltuch. Auf dem Holzsockel ergänzen kleine Bildtafeln beziehungsweise Fotografien und weitere Arbeitsutensilien die Szene. Gedrechselte Holzteile, Bemalung und textile Elemente ergeben eine aufwendig komponierte Berufs- und Fotografie-Darstellung.

  • Herstellerinfos

    Bei der Figur handelt es sich um eine individuelle Künstlerarbeit aus dem Bereich der erzgebirgischen Holzkunst. Das Stück wurde unmittelbar beim Künstler erworben und als Einzelstück überliefert. Die Bodenkennzeichnung „HANDARBEIT“ entspricht dieser handwerklichen Fertigungsweise. Die Gestaltung folgt der Tradition erzgebirgischer Berufs- und Alltagsszenen, ist hier jedoch als eigenständige Einzelanfertigung ausgeführt.

  • Sammlerwert

    Je nach Zustand, Alter und handwerklicher Qualität liegt der Wert meist im Bereich von 20–45 €.

  • Besonderheiten

    • dokumentiertes Einzelstück
    • direkt vom Künstler erworben
    • historische Balgenkamera auf Dreibeinstativ
    • separates Verdunklungs- bzw. Einstelltuch
    • Bodenetikett „HANDARBEIT“
  • Fazit

    Eine individuelle Künstlerarbeit aus der erzgebirgischen Holzkunst mit außergewöhnlich ausführlich dargestelltem Fotografenmotiv. Balgenkamera, Dreibeinstativ, Einstelltuch und weitere fotografische Requisiten bilden eine geschlossene Berufsszene. Durch die dokumentierte Herstellung als Einzelstück und den direkten Erwerb beim Künstler besitzt das Objekt einen besonderen Stellenwert innerhalb der Sammlung.

Schulte Kunstgewerbe – Räuchermann Fotograf mit zwei Kameras


Der hölzerne Räuchermann „Fotograf“ von Schulte Kunstgewerbe verbindet die traditionelle Räucherfigur mit einem ausgeprägten Fotografie-Motiv. Der bärtige Fotograf trägt eine rote Baskenmütze und einen gelben Mantel, hält eine Kamera in der Hand und führt eine zweite an einem schwarzen Trageriemen vor der Brust. Eine Pfeife ergänzt die Darstellung des Räuchermanns.


  • Technische Daten

    Hersteller: Schulte Kunstgewerbe Int. GmbH & Co. KG

    Material: Holz, handbemalt

    Motiv: Fotograf mit Kamera und Pfeife

    Funktion: Räuchermann (Räucherfigur)

    Kategorie: Räucherfigur / Holzkunst / Fotografenmotiv

  • Beschreibung

    Die Figur zeigt einen weißbärtigen Fotografen mit roter Baskenmütze, gelbem Mantel, brauner Kniehose und schwarzen Stiefeln. In einer Hand hält er eine schwarze Kamera mit silberfarbenen Details; eine zweite Kamera hängt an einem schwarzen Riemen vor dem Körper. In der anderen Hand befindet sich die hölzerne Pfeife, deren Metallrohr zum Mund führt. Der runde Holzsockel trägt auf der Unterseite den eingebrannten Schulte-Herstellerstempel.

  • Herstellerinfos

    Schulte Kunstgewerbe Int. GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Haren (Ems) und vertreibt ein umfangreiches Sortiment an Holz- und Weihnachtsfiguren. Der Fotograf gehört zum offiziellen Räuchermann-Programm des Unternehmens und wird als Modell „Fotograf“ geführt. Die aktuelle Herstellerzuordnung wird zusätzlich durch den eingebrannten Schulte-Stempel auf dem Sockel eindeutig bestätigt.

  • Sammlerwert

    Je nach Zustand und Motiv liegt der Wert meist im Bereich von 20–30 €. Fotografen-Motive sind bei Sammlern leicht überdurchschnittlich beliebt.

  • Besonderheiten

    • originaler Schulte-Herstellerstempel auf der Unterseite
    • Fotografenmotiv mit zwei Kameras
    • Pfeife als charakteristisches Element der Räucherfigur
    • handbemalte Holzfigur
    • offiziell dokumentiertes Schulte-Fotografenmodell
  • Fazit

    Ein charakteristischer Schulte-Räuchermann mit besonders deutlich ausgearbeitetem Fotografenmotiv. Zwei Kameras, Baskenmütze, Pfeife und die kräftige Farbgebung prägen die Berufsfigur. Der eingebrannte Herstellerstempel bestätigt die eindeutige Zuordnung zu Schulte Kunstgewerbe.

Seiffener Volkskunst – „Nikolaus Inkognito mit Kamera“


Der Kugelräuchermann „Nikolaus Inkognito mit Kamera“ zeigt den Nikolaus als sommerlich gekleideten Urlauber und Fotografen. Das Modell der Seiffener Volkskunst eG trägt die Herstellernummer 19013 und erschien 2015 als Neuheit. Rote Kappe, Sonnenbrille, weißer Bart, Pfeife, buntes Hemd, blaue Hose und die vor dem Körper hängende Kamera bilden eine humorvolle Variante der traditionellen erzgebirgischen Räucherfigur.


  • Technische Daten

    Hersteller: Seiffener Volkskunst eG

    Serie: Kugelräuchermännchen / Kugelräucherfiguren

    Figur: Nikolaus Inkognito mit Kamera

    Herstellernummer: 19013

    Jahr: Neuheit 2015

    Material: Holz, gedrechselt, montiert und handbemalt

    Herkunft: Seiffen, Erzgebirge, Deutschland

    Motiv: Nikolaus als Urlauber mit Kamera

    Kategorie: Räuchermann / Weihnachtsfigur / Holzkunst Erzgebirge

  • Beschreibung

    Der rundlich gestaltete Nikolaus trägt eine rote Schirmmütze, blau gerahmte Sonnenbrille, einen weißen Vollbart und eine Pfeife. Sein farbenfrohes Hemd mit floralem Muster, die blaue Hose und roten Sandalen unterstreichen die sommerliche Urlaubsdarstellung. Vor dem Körper hängt an einer gelben Kordel eine schwarze Kamera mit deutlich ausgearbeitetem Objektiv. Die Figur ist als Kugelräuchermann konstruiert und verbindet Weihnachtsmotiv, Urlaubsszene und Fotografie.

  • Herstellerinfos

    Die Seiffener Volkskunst eG wurde 1958 von Seiffener Kunsthandwerkern gegründet und fertigt in Seiffen erzgebirgische Holzkunst. Die Kugelräucherfiguren gehören seit 2003 zum Sortiment und werden aus gedrechselten Holzelementen zusammengesetzt und von Hand bemalt. Die Reihe umfasst zahlreiche humorvolle Berufs-, Freizeit- und Weihnachtsmotive.

  • Sammlerwert

    Der Wert hängt vom Zustand, der Originalverpackung und der Nachfrage nach modernen Räuchermännchen ab.

    Figuren dieser Art bewegen sich üblicherweise im Bereich von etwa 35–50 €, besonders gut erhaltene oder gesuchte Modelle auch darüber.

  • Besonderheiten

    • originales Modell „Nikolaus Inkognito mit Kamera“
    • Herstellernummer 19013
    • als Neuheit 2015 erschienen
    • Kugelräuchermann mit Kamera, Sonnenbrille und Pfeife
    • humorvolle Kombination aus Nikolaus-, Urlaubs- und Fotografenmotiv
  • Fazit

    Der Kugelräuchermann „Nikolaus Inkognito mit Kamera“ verbindet traditionelle erzgebirgische Räuchermannkunst mit einer modernen Urlaubsszene. Kamera, Sonnenbrille, farbenfrohe Sommerkleidung und Pfeife kennzeichnen den inkognito reisenden Nikolaus und machen das Modell zu einem eigenständigen Fotografenmotiv innerhalb der Kugelräucherfiguren von Seiffener Volkskunst.

Uhlig „Touri“ – Schaf mit Koffer und Fotoapparat


„Touri“ ist eine handgefertigte und handbemalte Holzfigur von Kunstgewerbe Uhlig aus Seiffen im Erzgebirge. Das reiselustige Schaf gehört zur Serie „Heinis witzige Herde“ und ist mit Fotoapparat und Reisekoffer ausgestattet. Das originale Bodenetikett nennt den Modellnamen „Schaf ‚Touri‘ mit Koffer und Fotoapparat“, die Kennung 080/034/24 sowie Kunstgewerbe Uhlig, Seiffen/Erzgebirge, „Made in Germany“.


  • Technische Daten

    Produktart: Holzfigur

    Motiv: Touristenschaf mit Kamera und Koffer

    Material: Holz, handgefertigt und handbemalt

    Accessoires: Kamera, Reisekoffer

    Kategorie: Dekofigur, Sammlerobjekt, Volkskunst

    Stil: erzgebirgische Volkskunst aus Seiffen

  • Beschreibung

    Das Schaf steht auf einem grünen, unregelmäßig geformten Sockel und trägt eine schwarze Kamera an einem braunen Band. Daneben befindet sich ein rosafarbener, kariert bemalter Reisekoffer mit schwarzen Rädern und Bügelgriff. Der helle Schafkörper besitzt eine stark strukturierte Oberfläche; Kopf, Beine und Füße sind glatt ausgeführt. Kamera und Koffer kennzeichnen „Touri“ eindeutig als reisenden Fotografen. Die Figur ist Teil der humorvoll gestalteten Schafserie „Heinis witzige Herde“.

  • Herstellerinfos

    Kunstgewerbe Uhlig ist ein traditionsreicher Familienbetrieb in Seiffen, dessen Geschichte bis 1895 zurückreicht. Heute wird das Unternehmen als Figurenland Uhlig GmbH geführt. Die Werkstatt steht für originale erzgebirgische Volkskunst und handbemalte Holzfiguren. „Touri“ gehört zur Serie „Heinis witzige Herde“ und wurde 2021 als Neuheit in das Uhlig-Programm aufgenommen.

  • Sammlerwert

    Der Wert liegt meist zwischen 25 und 40 EUR.

  • Besonderheiten

    • Originalfigur von Kunstgewerbe Uhlig aus Seiffen
    • Serie „Heinis witzige Herde“
    • Modellname „Touri“ mit Kamera und Reisekoffer
    • Herstellerkennung 080/034/24 am Boden
    • „Made in Germany“-Herstelleretikett
  • Fazit

    „Touri“ ist eine charakteristische Figur aus Uhligs „Heinis witziger Herde“ und verbindet erzgebirgische Holzkunst mit Reise- und Fotografie-Motiv. Kamera, Koffer und die eigenständige Schafgestaltung machen das Modell innerhalb der Serie sofort erkennbar. Das originale Bodenetikett dokumentiert Hersteller, Modellbezeichnung und Herkunft eindeutig.

Wendt & Kühn Goldedition No. 19 „Der Chronist“ – Engel mit Kamera


Die Goldedition No. 19 von Wendt & Kühn trägt den Titel „Der Chronist“ und erschien 2026. Der Grünhainichener Engel hält eine historische Faltenbalgkamera, deren Oberfläche mit 999er Gold veredelt ist. Das vorliegende dunkelhaarige Exemplar ist die reguläre Ausführung Art.-Nr. 650/302 mit grau lackiertem Sockel. Die Kamera verweist auf das bewusste Festhalten und Bewahren besonderer Augenblicke.


  • Technische Daten

    Hersteller: Wendt & Kühn

    Herkunft: Grünhainichen, Erzgebirge, Deutschland

    Serie: Goldedition

    Edition: No. 19

    Figur: „Der Chronist“ / Engel mit Kamera, dunkelhaarig

    Jahr: 2026

    Artikelnummer: 650/302

    Material: Holz, handbemalt

    Veredelung: Faltenbalgkamera mit 999er Gold veredelt

    Verpackung: Originalverpackung von Wendt & Kühn

    Motiv: Engel mit historischer Faltenbalgkamera

    Kategorie: Erzgebirgische Holzkunst / Engel-Figur / Goldedition / Kameramotiv

  • Beschreibung

    Der dunkelhaarige Grünhainichener Engel trägt ein weißes Oberteil und die charakteristischen grünen Flügel mit elf weißen Punkten. In den Händen hält er eine historisch gestaltete Faltenbalgkamera mit goldveredelter Oberfläche. Details wie Balgen, Objektiv und Gehäuse greifen die Form früher tragbarer Kameras auf. Der grau lackierte Rundsockel kennzeichnet die reguläre Ausführung der Goldedition No. 19. Titel und Kameramotiv stehen sinnbildlich für das Dokumentieren und Bewahren von Erinnerungen.

  • Herstellerinfos

    Wendt & Kühn fertigt seit 1915 in Grünhainichen im Erzgebirge kunsthandwerkliche Holzfiguren. Die Grünhainichener Engel wurden 1923 von Grete Wendt entworfen und sind durch ihre elf weißen Flügelpunkte gekennzeichnet. Seit 2007 erscheinen Goldeditionen mit ausgewählten, in 999er Gold veredelten Accessoires. „Der Chronist“ ist die Goldedition No. 19 und gehört seit Juli 2026 zum Sortiment.

  • Sammlerwert

    Der Wert liegt bei etwa 50–70 €.

  • Besonderheiten

    • Goldedition No. 19, Neuheit 2026
    • dunkelhaarige Ausführung, Art.-Nr. 650/302
    • historische Faltenbalgkamera als Fotografenmotiv
    • Kamera mit 999er Gold veredelt
    • originale Wendt-&-Kühn-Verpackung
  • Fazit

    „Der Chronist“ ist die Goldedition No. 19 von Wendt & Kühn aus dem Jahr 2026. Der Grünhainichener Engel kombiniert die klassische Elfpunkte-Gestaltung mit einer detaillierten, in 999er Gold veredelten Faltenbalgkamera. Das vorliegende Exemplar ist die reguläre dunkelhaarige Ausführung 650/302 mit grauem Sockel und ein besonders klar auf Fotografie und das Bewahren von Erinnerungen bezogenes Motiv.

Wendt & Kühn Goldedition No. 19 „Der Chronist“ – blond


Die Goldedition No. 19 von Wendt & Kühn trägt den Titel „Der Chronist“ und erschien 2026. Der blonde Grünhainichener Engel hält eine historische Faltenbalgkamera, deren Oberfläche mit 999er Gold veredelt ist. Das vorliegende Exemplar gehört zur regulären Ausführung Art.-Nr. 650/302 mit grau lackiertem Sockel. Das Kameramotiv steht für das Festhalten und Bewahren besonderer Augenblicke.


  • Technische Daten

    Hersteller: Wendt & Kühn

    Herkunft: Grünhainichen, Erzgebirge, Deutschland

    Serie: Goldedition

    Edition: No. 19

    Figur: „Der Chronist“ / Engel mit Kamera, blond

    Jahr: 2026

    Artikelnummer: 650/302

    Material: Holz, handbemalt

    Veredelung: Faltenbalgkamera mit 999er Gold veredelt

    Verpackung: Originalverpackung von Wendt & Kühn

    Motiv: Engel mit historischer Faltenbalgkamera

    Kategorie: Erzgebirgische Holzkunst / Engel-Figur / Goldedition / Kameramotiv

  • Beschreibung

    Der blonde Grünhainichener Engel trägt ein weißes Oberteil und die charakteristischen grünen Flügel mit elf weißen Punkten. Vor dem Körper hält er eine historische Faltenbalgkamera mit goldveredelter Oberfläche. Balgen, Objektiv, Gehäuse und Sucherdetails greifen die Form früher tragbarer Kameras auf. Der grau lackierte Rundsockel gehört zur regulären Ausführung der Goldedition No. 19. Die blonde Haarfassung bildet eine der angebotenen Farbvarianten dieses Modells.

  • Herstellerinfos

    Wendt & Kühn fertigt seit 1915 in Grünhainichen kunsthandwerkliche Holzfiguren. Die Grünhainichener Engel entstanden 1923 nach Entwürfen von Grete Wendt und tragen elf weiße Punkte auf ihren grünen Flügeln. Seit 2007 erscheinen Goldeditionen mit ausgewählten, goldveredelten Accessoires. „Der Chronist“ ist die Goldedition No. 19 des Jahres 2026.

  • Sammlerwert

    Der Wert liegt bei etwa 50–70 €.

  • Besonderheiten

    • Goldedition No. 19, Neuheit 2026
    • blonde Ausführung, Art.-Nr. 650/302
    • historische Faltenbalgkamera als Fotografenmotiv
    • Kamera mit 999er Gold veredelt
    • originale Wendt-&-Kühn-Verpackung
  • Fazit

    „Der Chronist“ ist die Goldedition No. 19 von Wendt & Kühn aus dem Jahr 2026. Das vorliegende blonde Exemplar verbindet die klassische Gestaltung der Grünhainichener Engel mit einer detailreichen, in 999er Gold veredelten Faltenbalgkamera. Die Ausführung 650/302 mit grauem Sockel gehört zur regulären Serie und stellt eines der deutlichsten Fotografenmotive im aktuellen Sortiment der Manufaktur dar.

Colon-Figur (Westafrika) – Fotograf mit Kamera


Die farbig gefasste Holzfigur zeigt einen stehenden Fotografen mit umgehängter Kamera in der Bildsprache westafrikanischer Colon-Figuren. Diese seit der Kolonialzeit entwickelte Gattung greift Personen in europäisch beeinflusster Kleidung sowie Berufe und gesellschaftliche Rollen auf. Besonders gut dokumentiert sind Colon-Figuren in der Côte d’Ivoire. Die vorliegende Figur wird allgemein Westafrika zugeordnet.


  • Technische Daten

    Herkunft: Westafrika (häufig Elfenbeinküste, Ghana, Benin)

    Kunstform: Colon-Figur / Kolonialfigur

    Motiv: Fotograf / Berufsfigur

    Material: Holz, farbig bemalt

    Sockel: rechteckige Basis, schwarz gefasst

    Typ: traditionelle Handwerkskunst / Volkskunst

    Entstehungszeitraum: moderne Produktion (ca. 1990er–2020er)

  • Beschreibung

    Der stehende Mann trägt einen hellen Hut, ein gelbes Oberteil mit weißem Kragen, grüne Hosen und dunkle Schuhe. Vor dem Oberkörper hängt an einem schwarzen Riemen eine stilisierte Kamera mit deutlich ausgearbeitetem Gehäuse und Objektiv. Die langgestreckten Proportionen, vereinfachten Formen, der rechteckige Sockel und die kräftige polychrome Fassung entsprechen der dekorativen Formensprache moderner Colon-Figuren. Das Fotografenmotiv gehört zu den berufsbezogenen Darstellungen dieser Gattung.

  • Herstellerinfos

    Colon-Figuren sind besonders aus westafrikanischen Schnitztraditionen der Côte d’Ivoire bekannt. Gut dokumentiert sind farbig gefasste Colon-Figuren der Baule. Die Gattung entwickelte sich aus älteren figürlichen Schnitztraditionen und griff im 20. Jahrhundert zunehmend moderne Kleidung, Berufe und Alltagsmotive auf. Jüngere polychrome Ausführungen entstanden auch für den Kunst-, Souvenir- und Exportmarkt.

  • Sammlerwert

    Je nach Herkunft, Alter und handwerklicher Qualität liegt der Wert meist im Bereich von 25–50 €. Handgeschnitzte Stücke mit guter Bemalung können höher liegen.

  • Besonderheiten

    • westafrikanische Colon-Figur aus bemaltem Holz
    • Fotografenmotiv mit deutlich dargestellter Kamera
    • europäisch beeinflusste Kleidung mit hellem Hut
    • kräftige, kontrastreiche Polychromie
  • Fazit

    Eine charakteristische westafrikanische Colon-Figur mit eindeutigem Fotografenmotiv. Die Verbindung von europäisch beeinflusster Kleidung und umgehängter Kamera veranschaulicht die für diese Gattung typische Aufnahme zeitgenössischer Berufe und gesellschaftlicher Rollen in die figürliche Holzschnitzerei. Das Fotografenmotiv bildet dabei eine besonders interessante Variante innerhalb dieser Kunstform.

Steinbach Präsent – Fotograf, Holzfigur aus Hohenhameln


Farbenfrohe Fotografenfigur der deutschen Manufaktur Steinbach aus der Hohenhamelner Produktionszeit. Der originale Anhänger trägt die Kennzeichnung „Steinbach Präsent – Volkskunst – Hohenhameln – Made in West Germany“. Die rundlich gestaltete Berufsfigur kombiniert gedrechselte und bemalte Holzelemente mit schwarzem Faserhaar, textilen Details und einer vor dem Körper getragenen Kamera.


  • Technische Daten

    Hersteller: Steinbach Präsent (Volkskunst Hohenhameln)

    Serie: Holzminiaturen / Berufsfiguren

    Figur: Photographer / Fotograf

    Jahr: vor 1990 (Kennzeichnung „Made in West Germany“)

    Material: Holz, handbemalt, mit Faser- und Textilapplikationen

    Herkunft: Hohenhameln, Deutschland

    Motiv: Fotograf mit Kamera

    Kategorie: Volkskunst / Dekofigur / Sammlerobjekt

  • Beschreibung

    Die Figur zeigt einen Fotografen mit kugelförmigem Körper, roter Kopfbedeckung, schwarzem Faserhaar und freundlich stilisiertem Gesicht. Gelbe Arme und Füße sowie die farbig gestreifte Vorderpartie setzen kräftige Akzente. Vor dem Körper hängt an breiten Bändern eine plastisch ausgeführte schwarze Kamera mit hervorgehobenem Objektiv. Die Verbindung aus gedrechseltem Holz, Bemalung und angesetzten Materialien entspricht der spielerischen Gestaltung der Steinbach-Kleinfiguren aus Hohenhameln.

  • Herstellerinfos

    Die Familie Steinbach verlegte ihre Holzkunstfertigung nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Erzgebirge nach Hohenhameln bei Hannover. Dort entstanden über Jahrzehnte Nussknacker, Räuchermänner und Kleinfiguren für den deutschen und besonders den amerikanischen Markt. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde zusätzlich eine Fertigung in Marienberg im Erzgebirge aufgebaut. Die Marke Steinbach wird heute wieder von Marienberg aus geführt.

  • Sammlerwert

    Der Wert hängt stark von Zustand und Seltenheit ab.

    Typischer Bereich: 25–40 €. Gut erhaltene oder seltenere Varianten können etwas höher liegen.

  • Besonderheiten

    • originaler Steinbach-Präsent-Anhänger
    • Kennzeichnung „Made in West Germany“
    • Fotograf als seltenere Berufsfigur
    • plastisch ausgeführte Kamera als zentrales Motiv
    • Kombination aus Holz, Faserhaar und textilen Details
  • Fazit

    Eine markante Steinbach-Präsent-Berufsfigur aus der Hohenhamelner Produktionszeit vor 1990. Der rundliche Holzkörper, das auffällige Faserhaar, die kräftige Bemalung und die vorgehängte Kamera ergeben eine typische dekorative Steinbach-Gestaltung. Das Fotografenmotiv macht die Figur innerhalb der vielfältigen Klein- und Berufsfiguren des Herstellers besonders interessant.

Jaschke Figuren – „Photograph“ mit Boxkamera, handgeschnitzt


Die handgeschnitzte und farbig gefasste Jaschke-Berufsfigur stellt einen Fotografen mit großer Boxkamera dar. Der rechteckige Sockel trägt vorne die Bezeichnung „Photograph“ und seitlich das originale Herstelleretikett „Original handgeschnitzt – Jaschke Figuren“. Die ausdrucksstarke Charakterfigur gehört zu den humorvoll gestalteten deutschen Berufsfiguren der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.


  • Technische Daten

    Herstellung: Jaschke Figuren, original handgeschnitzt

    Region: Deutschland / Oberammergau

    Figur: Fotograf mit Boxkamera

    Jahr: ca. 1960er–1980er

    Material: handgeschnitztes und handbemaltes Holz

    Sockel: rechteckiger Holzsockel mit Aufschrift „Photograph“

    Kategorie: Volkskunst / Holzfigur / Berufsfigur

  • Beschreibung

    Der Fotograf trägt Hut, dunkle Brille, ein weißes Hemd mit grünen Ornamenten und blauer Einfassung, graue kurze Hose, helle Strümpfe und braune Schuhe. Vor dem Körper hält er eine große schwarze Boxkamera mit plastisch ausgearbeitetem Objektiv und Bedienelementen. Eine Zigarre im Mund und die stark modellierten Gesichtszüge unterstreichen die karikierende Gestaltung. Auf dem Sockel bezeichnet die Aufschrift „Photograph“ eindeutig das dargestellte Berufsmotiv.

  • Herstellerinfos

    Jaschke Figuren sind handgeschnitzte und farbig gefasste deutsche Charakter- und Berufsfiguren, die im Sammlermarkt insbesondere mit Oberammergau verbunden werden. Erhaltene Vergleichsstücke tragen Jaschke-Kennzeichnungen sowie Hinweise auf Handarbeit und deutsche Herstellung. Typisch sind kräftig geschnitzte Gesichtszüge, überzeichnete Proportionen, Berufsattribute und beschriftete Sockel.

  • Sammlerwert

    Je nach Zustand, Alter und Herkunft liegt der Wert meist im Bereich von 20–40 €. Besonders gut erhaltene oder signierte Stücke können höher liegen.

  • Besonderheiten

    • originales Etikett „Original handgeschnitzt – Jaschke Figuren“
    • Sockelaufschrift „Photograph“
    • Fotograf mit plastisch ausgearbeiteter Boxkamera
    • charakteristische karikierende Handschnitzerei
    • deutlich ausgeprägtes Berufs- und Fotografenmotiv
  • Fazit

    Eine eindeutig gekennzeichnete Jaschke-Berufsfigur mit ausgeprägtem Fotografenmotiv. Die große Boxkamera, Brille, Zigarre und detailreiche Kleidung verbinden sich mit der kräftigen, karikierenden Schnitzweise zu einer charakteristischen deutschen Holzfigur. Herstelleretikett und Sockelbezeichnung dokumentieren sowohl die Jaschke-Zuordnung als auch das Motiv „Photograph“.

Don Marrs Originals – „The Photographer“ (1991)


Die Holzfigur „The Photographer“ zeigt einen humorvoll stilisierten Fotografen hinter einer historischen Kamera auf Dreibeinstativ. Die Kamera besitzt ein schwarzes Dunkeltuch; der Fotograf ist als flächig zusammengesetzte Holzfigur mit stark vereinfachtem Gesicht und erhobenen Armen gestaltet. Der Titel „THE PHOTOGRAPHER“ ist in die Vorderseite des Sockels eingearbeitet. Die rückseitige Kennzeichnung weist das Stück Don Marrs Originals und dem Jahr 1991 zu.


  • Technische Daten

    Hersteller: Don Marrs Originals

    Vertrieb: D. L. Accents, USA

    Figur: The Photographer

    Jahr: 1991

    Material: Holz, graviert bzw. brandbeschriftet; textiles Dunkeltuch

    Herkunft: USA

    Motiv: Fotograf hinter Kamera auf Dreibeinstativ

    Kategorie: Holzfigur / Folk Art / Sammelobjekt

  • Beschreibung

    Der Fotograf steht auf einer rechteckigen Basis neben einer kastenförmigen Kamera auf hölzernem Dreibeinstativ. Über die Kamera ist ein schwarzes Dunkeltuch gelegt, das auf historische Platten- und Großformatfotografie verweist. Die Figur besteht aus mehreren flächigen Holzelementen mit eingebrannten beziehungsweise dunkel ausgeführten Konturen. Das überzeichnete Gesicht mit geöffnetem Mund, großem Zahnreihenmotiv und zwinkerndem Auge prägt die humorvolle Gestaltung. Auf der Sockelfront steht „THE PHOTOGRAPHER“.

  • Herstellerinfos

    Die Rückseite trägt die Herstellerkennzeichnung „Don Marrs Originals © Don Marrs 1991“. Zusätzlich befindet sich auf dem Sockel ein Aufkleber von D. L. Accents mit US-Telefonnummer. D. L. Accents Inc. ist für die 1990er Jahre als Anbieter von Wohnaccessoires in Redford, Michigan, dokumentiert. Die Figur gehört damit in den Kontext amerikanischer dekorativer Folk-Art- und Geschenkartikelproduktion.

  • Sammlerwert

    Figuren dieser Reihe bewegen sich üblicherweise im Bereich von etwa 20–40 €, seltenere oder besonders gut

    erhaltene Exemplare auch darüber.

    Diese Figur gehört in Europa zu den Seltenheiten und ist dort nicht auf dem Markt erhältlich. Darum liegt der Preis dort zwischen 40 und 50 Euro.

  • Besonderheiten

    • rückseitige Kennzeichnung „Don Marrs Originals © Don Marrs 1991“
    • Titel „THE PHOTOGRAPHER“ auf dem Sockel
    • D.-L.-Accents-Vertriebsaufkleber
    • historische Kamera mit Dreibeinstativ und Dunkeltuch
    • charakteristische humorvolle Holzgestaltung
  • Fazit

    „The Photographer“ von Don Marrs Originals ist eine amerikanische Holzfigur von 1991 mit ausgeprägtem Folk-Art-Charakter. Fotograf, historische Stativkamera, Dunkeltuch und die stark stilisierte Gestaltung bilden ein eigenständiges Fotografenmotiv. Herstellerkennzeichnung, Datierung und der D.-L.-Accents-Aufkleber ermöglichen eine klare Einordnung des Objekts.

Mechanischer Zierkorken – Fotograf mit Kamera, handgeschnitzt


Der mechanische Flaschenverschluss zeigt einen handgeschnitzten Fotografen mit Kamera. Die bemalte Holzfigur sitzt auf einem Naturkorken und besitzt eine einfache Betätigungsmechanik mit rückwärtigem Hebel. Kopf, gegliederte Arme und Kameramotiv verbinden den Gebrauchsgegenstand mit der humorvollen europäischen Holzschnitzerei des mittleren 20. Jahrhunderts.


  • Technische Daten

    Hersteller: nicht markiert

    Objekt: mechanischer Zierkorken / Flaschenverschluss

    Figur: Mann mit Kamera

    Jahr: ca. 1930er–1950er Jahre

    Material: Holz, Kork, Bemalung

    Ausführung: handgeschnitzt, handbemalt, mechanisch beweglich

    Motiv: Mann mit Kamera

    Kategorie: Zierkorken / Bottle Stopper / Holzfigur / Kameramotiv

  • Beschreibung

    Die Figur stellt einen Fotografen mit schwarzem Hut, rötlichem Oberteil und hell gefassten, angewinkelten Armen dar. Vor dem Körper hält er eine dunkel bemalte, geometrisch geschnitzte Kamera. Das karikierend ausgearbeitete Gesicht besitzt kräftige Wangen, große Nase und lächelnden Mund. Der rückwärtige Hebel gehört zur Mechanik der Figur; der konische Naturkorken bildet den eigentlichen Flaschenverschluss. Gestaltung und Konstruktion entsprechen mechanischen Figurenkorken des mittleren 20. Jahrhunderts.

  • Herstellerinfos

    Mechanische Figurenkorken wurden im 20. Jahrhundert in verschiedenen europäischen Schnitzereiregionen hergestellt. Besonders bekannt sind italienische ANRI-Modelle sowie deutschsprachige und alpenländische Varianten. Charakteristisch sind handgeschnitzte Figuren auf Naturkork, bewegliche Körperteile und humorvolle Motive. Für das vorliegende, unmarkierte Fotografenmodell lässt sich kein bestimmter Hersteller sicher zuweisen.

  • Sammlerwert

    Lose meist etwa 45–80 €.

  • Besonderheiten

    • handgeschnitzter mechanischer Figurenkorken
    • seltenes Fotografenmotiv mit Kamera
    • rückwärtiger Betätigungshebel
    • Naturkork als funktionaler Flaschenverschluss
    • karikierend gestaltete Holzfigur
  • Fazit

    Ein mechanischer Zierkorken des mittleren 20. Jahrhunderts mit ungewöhnlichem Fotografenmotiv. Die Kombination aus handgeschnitzter Charakterfigur, Kamera, beweglicher Mechanik und Naturkork ist typisch für historische Figurenverschlüsse dieser Art. Innerhalb der vielfach mit Trinkern, Paaren oder Berufsfiguren gestalteten Bottle Stopper stellt der Fotograf eine vergleichsweise seltene Motivvariante dar.